Sicherheitsbeauftragte & Ladungssicherheit

2 Tageskurs

Der Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen,sowie bei Schiffen, Zügen und Flugzeugen kommt bei der Unfallverhütung eine große Bedeutung zu, insbesondere weil die Gefahren, die von unzureichend gesicherter Ladung ausgehen, vielfach nicht erkannt werden. Grundsätzlich gilt, dass jeder, der mit der Verladung von Gütern betraut ist, auch für eine sachgerechte Ladungssicherung verantwortlich gemacht wird und somit in der Pflicht steht, sichere Ladungssicherungsmaßnahmen zu ergreifen.

Dieses Seminar vermittelt Ihnen die richtige Ladungssicherung in Theorie und Praxis nach den anerkannten Regeln der Technik. Mit dem erworbenen Fachwissen sind Sie in der Lage, die Ladungssicherung zu beurteilen, gegebenenfalls geeignete Korrekturmaßnahmen vorzunehmen und damit Ihrer Verantwortung besser nachzukommen.

Gesetzte & Vorschriften

Wer ist in der Verantwortung?

Verlader, Fahrzeughalter und Fahrer.
Verlader ist derjenige, der selbst oder für Dritte Güter versendet. Halter ist derjenige, der das Fahrzeug auf eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt darüber besitzt. Fahrer ist die Person, die ein Fahrzeug bewusst lenkt oder steuert. Alle sind in der Verantwortung, keiner kann sich herausreden. Die oben aufgeführten Gesetze regeln im Einzelnen die Anwendung.

Pflichten von Verlader, Halter und Fahrer:

Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) § 22 – Ladung

Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) § 30 – Beschaffenheit der Fahrzeuge

Handelsgesetzbuch (HGB) § 412 – Verladen und Entladen

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 823 - Schadensersatzpflicht

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 831- Haftung für den Verrichtungsgehilfen

31 StVZO legt fest,

dass die Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeuge bei Halter und Fahrer liegt. Die Fahrzeuge müssen betriebssicher sein, das heißt technisch einwandfrei und alle für den Einsatzzweck notwendigen Ladungssicherungsmittel müssen vorhanden sein. Zudem muss das Fahrzeug verkehrssicher sein, dazu gehört auch, dass der Fahrzeugführer in der Lage sein muss, die Ladung ausreichend zu sichern (§ 30 + § 31). Er muss also entsprechend ausgebildet werden.

In der UVV § 37 (4) steht:

Die Ladung ist so zu verstauen und bei Bedarf zu sichern, dass bei üblichen Verkehrsbedingungen eine Gefährdung von Personen ausgeschlossen ist. Zu den "üblichen Verkehrsbedingungen" gehören auch Vollbremsungen, plötzliche Ausweichbewegungen oder Unebenheiten der Fahrbahn. Die Maßnahmen zur Sicherung der Ladung richten sich nach Art des Ladegutes und den Konstruktionsmerkmalen des Fahrzeugaufbaues. Ist eine ausreichende Ladungssicherung durch den Fahrzeugaufbau allein nicht gewährleistet, sind geeignete Hilfsmittel zu benutzen.

Praxis - Lehrgang mit Zertifikat:
Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten nach SGB VII

Dauer der Ausbildung - 2 Tage
Ab 3 Teilnehmer - deutschlandweite Schulungen möglich, auch in Ihrem Betrieb

Inhalte

  • Das 2 Tages-Seminar befähigt und motiviert die Sicherheitsbeauftragten für die neuen, komplexen, gleichwohl aber auch interessanten Aufgaben im Unternehmen.
  • Der Lehrgang ist branchenübergreifend und nicht auf Umweltthemen bezogen.
  • Gesetzliche Grundlagen des Arbeitsschutzes (z. B. Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung und Gefahrstoffverordnung).
  • Betriebliche Arbeitsschutz - Organisation, Verantwortlichkeiten und regelmäßige Prüfungen
  • Vorschriften und Regelwerke
  • Unfall - Untersuchung und Ursachenermittlung
  • Gesundheitsschutz im Betrieb
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Planung, Einrichtung und deren Betrieb von Arbeitsstätten.

Bildungsziele
Der geschulte Sicherheitsbeauftragte achtet im Betrieb  auf den Zustand und die Benutzung von Sicherheitseinrichtungen und persöhnlicher Schutzausrüstung. Er geht bei Bedarf auf seine Kollegen und Vorgesetzten zu, um über die Arbeitsschutzfragen zu informieren und zum sicheren Arbeiten Sie zu veranlassen.

 

UVV Arbeitsschutz